Arizona beschuldigt L’Oréal wegen vermutlich verborgener Krebsrisiken
Die erste US-Staatsanfrage über die Produkte sucht Geldstrafen, Schäden und obligatorische Warnungen, während Tausende von privaten Ansprüchen durch den Bundesgericht gehen.
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Ein Staat tritt in die Haare-Relaxer Streit
Arizona hat die französische Kosmetik-Gruppe L’Oréal verklagt, dass das Unternehmen chemische Haar entspannende Produkte vermarktet hat, ohne Verbraucher über angebliche Verbindungen zu Ovarium- und Gebärmutterkrebs zu warnen. General Attorney Kris Mayes stellte den Fall am 10. September vor dem Staatsgericht vor, was Arizona zum ersten US-Staat macht, der diese Art von Handlung über die Krebsrisiken von Haar entspann. Die Beschwerde bezieht sich auf das staatliche Verbraucherschutzgesetz und betreut Produkte, die hauptsächlich von schwarzen Frauen verwendet werden.
Der Staat sucht zivile Strafen und Schäden, zusammen mit einem Gerichtsbefehl, das kontinuierliche Verkäufe verhindert, es sei denn, die Produkte tragen eine Krebsrisiko-Warnung. Arizona behauptet, dass L’Oréal und seine verbundenen Unternehmen Beweise verborgen haben, während sie Relaxers für Frauen und Kinder vermarkten. Das sind Anklagen, die im Gericht getestet werden müssen, nicht Fälle der Haftung. L’Oréal hat zuvor gesagt, dass seine Produkte strenge Sicherheitsprüfungen unterliegen und dass die Ansprüche, sie mit Krebs zu verbinden, keinen rechtlichen und wissenschaftlichen Wert haben.
Die Beweise hinter dem Fall
Private Streitigkeiten beschleunigt nach einer 2022 US National Institutes of Health Studie ergab, dass Frauen, die häufig chemische Haarverstärkungsmittel benutzen, mehr als doppelt das Risiko von Gebärmutterkrebs von Frauen hatten, die sie nicht benutzen. Die Entdeckung war eine Verbindung in einer Beobachtungsstudie; es stellte nicht fest, dass jedes Produkt oder Zutaten einen individuellen Krebs verursacht. Die Arizona-Sache wird sich daher auf das konzentrieren, was das Unternehmen wusste, was es kommunizierte und ob sein Marketing den staatlichen Rechtsvorschriften entsprach.
Mehr als 12.000 damit verbundene Ansprüche von Nutzern oder deren Familien wurden in der Bundes-Multi-District Streit in Chicago konsolidiert, wo frühe Verfahren im kommenden Jahr beginnen könnten. Dieser Prozess umfasst L’Oréal, Revlon und andere Hersteller. Arizona-Anklage ist getrennt und fügt eine öffentliche Verfolgungspur zu den privaten Ansprüchen hinzu. Ein Staatswettbewerb könnte Warnpraktiken und Durchsetzungen anderswo beeinflussen, auch wenn die Bundesfälle unterschiedliche Ergebnisse über bestimmte Produkte oder Kläger erzielen.
Eine größere regulatorische Frage
Die Sorge um die Kosmetik-Produktüberwachung erstreckt sich über die Vereinigten Staaten. Das britische Büro für Produktsicherheit und Standards sagte im Juli, dass eine parlamentarische Untersuchung die Schönheitsproduktsregelung untersucht, ausdrücklich einschließlich Haarauslösungen, und beschrieb ein Notifizierungssystem, das verwendet wurde, um verbotene Zutaten zu identifizieren. Das britische Verfahren validiert Arizona-Anklagen nicht, aber es zeigt, dass die Regulierungsbehörden überprüfen, wie Beweise und Durchsetzungen den Verbrauchern schützen. Die wichtigsten nächsten Schritte sind die formelle Antwort von L’Oréal, jede Anfrage zur Entlassung des Arizona-Falls und die Planung von Bundesverfahren.