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Carney führt nach Europa nach einer angepassten Allianz zwischen Kanada und der EU

Ottawa fordert eine tieferere Handels-, Investition- und Sicherheitsintegration mit Europa, während die formelle EU-Mitgliedschaft ausgeschlossen wird und versucht, die Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten zu reduzieren.

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Europäische diplomatische Auswirkungen

Der kanadische Ministerpräsident Mark Carney begann am 15. September einen europäischen Besuch, mit dem Kanada in Richtung engerer wirtschaftlicher und Sicherheitsbeziehungen mit der Europäischen Union bewegen soll. Sein Programm umfasst Strasbourg, wo er an der jährlichen Rede des Präsidenten der Europäischen Kommission teilnehmen und europäische Gesetzgeber treffen muss, gefolgt von Verpflichtungen in Großbritannien. Ottawa beschreibt die Initiative als eine angepasene Allianz anstelle der Mitgliedschaft oder der Annahme eines bestehenden europäischen Verbandmodells.

Die Reise gibt politische Form zu Diskussionen, die während der Handelskonfrontation Kanada mit den Vereinigten Staaten beschleunigt haben. Carney hat argumentiert, dass Kanada mehr wirtschaftliche Widerstand und eine breitere Palette von Partnern benötigt. Europa bietet einen großen Markt, etablierte Vertragsbeziehungen und eine wachsende Nachfrage nach Zusammenarbeit in der Verteidigung, kritischen Mineralien, Energie und Arktis-Sicherheit, obwohl die Geographie und die tief integrierte Nordamerikanische Lieferkette beschränken, wie schnell der Handel umgeleitet werden kann.

Was bereits vereinbart wird

Kanada und die EU beginnen nicht mit einem Schnitt. Sie sind bereits im Rahmen des umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommens tätig und haben die Sicherheitssteuerung erweitert. EU-Beamte haben bestätigt, dass Carney in Strasbourg ein besonderer Gast sein wird und dass der nächste EU-Kanada-Gipfel für den 29. und 30. Oktober in Montreal geplant ist. Kanada ist auch der erste nicht-europäische Teilnehmer im EU-Safe-Joint-Defense-Verkaufsprogramm.

Was absichtlich undefiniert bleibt, ist die rechtliche Struktur der vorgeschlagenen Allianz. Kanadische Beamte haben Vorschläge abgelehnt, dass Ottawa eine Mitgliedschaft in der EU oder eine Kopie der Norwegischen oder Schweizer Vereinbarungen wünscht. Die aufsteigende Agenda richtet sich stattdessen auf verhandelte Pakete, die Investitionen, Verteidigungsproduktion, digitale Handel, Arbeitsmobilität und strategische Ressourcen umfassen, während die regulatorische und politische Autonomie Kanadas bewahrt wird.

Entscheidungen zu beobachten

Carney's Strasbourg-Erscheinungen können klarstellen, welche Elemente vor dem Montreal-Gipfel vorangehen können. Die nachfolgendsten Signale würden ein Mandat für formelle Verhandlungen, spezifische Vorschläge zur Mobilität oder zum digitalen Handel und Verpflichtungen sein, die die kanadische Industrie mit den europäischen Verteidigungsversorgungsketten verbinden. Die politische Herausforderung wird zeigen, dass näherere europäische Beziehungen praktische Diversifikation hervorrufen können, ohne Europa als vollständige Ersatz für die Vereinigten Staaten vorzustellen, die noch immer die meisten kanadischen Exporte erhalten.