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Kolumbiens Präsident unterzeichnet Dekret, um jahrzehntelange Beschränkungen auf die Beförderung von Feuerwaffen zu lindern

Die erste große Sicherheitsmaßnahme von Abelardo de la Espriella erlaubt lizenzierten Waffenbesitzer, Waffen ohne die vorher erforderliche zusätzliche Ausnahme zu tragen.

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Eine Kampagne verspricht sich als Politik

Kolumbiens Präsident Abelardo de la Espriella unterzeichnete ein Dekret, das Beschränkungen auf die Beförderung von gesetzlich besetzten Feuerwaffen in der Öffentlichkeit erleichtert und ein frühes Element der Hardline-Sicherheitsplattform, auf der er die Wahlen im Juni gewann, liefert. Die Maßnahme erhebt eine nationalen Suspension, die seit etwa einem Jahrzehnt geführt hat und sogar lizenzierte Waffenbesitzer verlangt, eine zusätzliche Genehmigung zu erhalten, bevor sie eine Waffe tragen.

Die Verordnung schafft keinen unbegrenzten Zugang zu Feuerwaffen. Eigentümer müssen noch eine gültige Genehmigung besitzen, und die kolumbianischen Behörden halten sich für die Lizenzierung und Durchsetzung verantwortlich. Sein praktischer Effekt besteht darin, das durch die vorherige Suspension erteilte zusätzliche Genehmigungsschicht zu entfernen. Die BBC berichtet, dass die Änderung eine große bestehende Bevölkerung von gesetzlichen Lizenznehmern beeinflussen könnte, anstatt ein neues Recht für Menschen zu schaffen, die den Lizenzierungsprozess nicht durchlaufen haben.

Sicherheitsrationalität und öffentliche Risiken

De la Espriella stellte die Entscheidung als Reaktion auf Gewaltverbrechen vor und argumentierte, dass Gesetzgebende Bürger in der Lage sein sollten, sich zu verteidigen. Diese Argumentation spiegelt den Schwerpunkt seiner Kampagne auf die Strafverfolgung. Die Politik verwandelt jedoch einen Teil der Sicherheitsrechnung vom Staat auf bewaffnete Zivilisten, die Fragen über unfallliche Schüsse, Eskalationen während der Rückschläge und die Fähigkeit der Polizei, rechtmäßige Fahrer von Verbrechern in schnell bewegenden Unfällen zu unterscheiden.

Die Sicherheitslage in Kolumbien gibt dem Dekret ungewöhnliche Gewicht. Ein US-Staatsdirektor warnt weiterhin vor Mord, Angriffen, bewaffneten Diebstahl, Entführungen, Ziviluntersuchungen und Terrorismus in Teilen des Landes. Es warnt insbesondere gegen Reisen in mehrere Abteilungen und Gebiete in der Nähe der venezolanischen Grenze wegen bewaffneter Gruppen, krimineller Aktivität und Entführungsrisiken. Dieser Hintergrund hilft, die politische Nachfrage nach strengeren Maßnahmen zu erklären, stellt aber nicht fest, dass die größere Waffenlieferung Gewalt reduzieren wird.

Die Umsetzung wird das Ergebnis bestimmen

Die unmittelbaren Fragen beziehen sich auf die Art und Weise, wie die nationale Polizei und die örtlichen Behörden das Dekret anwenden werden. Offizielle müssen klare Verfahren für die Prüfung von Genehmigungen, die Handhabung von Waffen während Verkehrsstoppungen und öffentlichen Auftragsoperationen und die Anwendung von Beschränkungen in empfindlichen Orten benötigen. Die Gerichte können auch aufgefordert werden, zu prüfen, ob der Vollstreckungsmitglied innerhalb seiner gesetzlichen Befugnisse gehandelt hat und ob die Änderung mit den Verfassungsrechtlichen Schutzmaßnahmen für das Leben und die öffentliche Sicherheit vereinbar ist.

Beweise statt Kampagne-Rhetorik wird entscheiden, ob die Politik ihr Ziel erreicht. Relevanten Indikatoren umfassen Feuerwaffenbetrieb, Verteidigung, unfallliche Verletzungen, Mord und bewaffnete Konfrontation mit der Polizei. Die Regierung wird sich auch unter Druck stellen, um zu erklären, wie sie verhindert, dass lizenzierte Waffen illegale Märkte eintreten. Das Dekret ist daher sowohl eine wesentliche regulatorische Änderung als auch eine frühzeitige Prüfung der breiteren Sicherheitsstrategie von de la Espriella.