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EU-Staaten treffen Frist für die Bereitstellung interoperabler digitaler Identitätsvorteile

Die Jahresende-Rolllout soll Identitätsdokumente und Bestätigungen über Grenzen kombinieren, während die Fragen der Privatsphäre und der Cybersicherheit noch nicht gelöst sind.

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Ein gemeinsames Geldbeutel geht in seine Lieferphase

Die Regierungen der Europäischen Union sind verpflichtet, bis Ende 2026 mindestens ein zertifiziertes digitaler Identitätsportfolio zur Verfügung zu stellen, um ein lang geplantes grenzüberschreitendes Infrastrukturprojekt in der Nähe der öffentlichen Rolle zu bringen. Euronews berichtete am 14. September, dass das System dazu bestimmt ist, dass Bürger, Bewohner und Unternehmen ihre Identität online oder persönlich beweisen können, indem nationale Anwendungen auf gemeinsame europäische Standards konstruiert werden.

Das Portfolio soll offizielle digitalen Zertifikate behalten, darunter Identitätsdokumente, Fahrerlaubnis, akademische Diplome und medizinische Rezepte. Es kann auch elektronische Unterschriften, Zahlungen und Geschäftsertifikate unterstützen. Die Kommission möchte, dass ein Benutzer Aufgaben wie Hochschulabonnement, Eröffnung eines Bankkontoes oder Miete eines Fahrzeugs in einem anderen Mitgliedstaat durchführen kann, ohne wiederholte Unterlagen über unvereinbares nationales System vorzulegen.

Nationalkontrolle, Europäische Interoperabilität

Das Projekt ist keine einzige zentralisierte EU-Anwendung. Jedes Mitgliedstaat muss sein eigenes zertifiziertes Portfolio zur Verfügung stellen und gleichzeitig die gemeinsamen technischen Spezifikationen für den Austausch und die Erkennung von Daten befolgen. Die Referenzarchitektur der Europäischen Kommission und die Open Source-Implementierung sollen die nationalen Behörden und Dienstleistungsanbieter dabei unterstützen, kompatible Systeme zu entwickeln.

Die offizielle Kommission berichtet, dass große Piloten mehr als 550 Unternehmen und öffentliche Behörden in 26 Mitgliedstaaten sowie in Norwegen, Island und der Ukraine beteiligt sind. Vier große Pilotprojekte sind abgeschlossen, während zwei weitere Verwendungsprozesse weiterhin getestet werden. Diese Breite ist wichtig, weil die Interoperabilität nicht nur auf nationale Regierungsanwendungen abhängt, sondern auch auf Banken, Universitäten, Krankenhäuser und private Dienstleistungen, die die gleichen Zertifikate akzeptieren.

Das größte politische Risiko ist Vertrauen. Zivilrechts- und Datenschutzgruppen haben sich gefragt, ob die Einlegung vieler wichtiger Zertifikate in verbundenen mobilen Systeme die Überwachung erweitern, biometrische Daten missbrauchen oder wertvolle Ziele für Cyberangriffe schaffen könnte. Die Kommission argumentiert, dass Benutzer nur die für eine Transaktion erforderlichen Informationen offenlegen und dass gemeinsame Sicherheitsstandards den Schutz und die Betrugprevention verbessern sollten. Diese Ansprüche werden dann getestet, sobald Portfolios auf nationaler Ebene tätig sind.

Was zu sehen ist vor Dezember

Die gesetzliche Frist für das Ende des Jahres garantiert keine gleichzeitige oder einheitliche Annahme. Regierungen mit erwachsenen elektronischen Identitätssystemen müssen sie anpassen, während andere neue technische und Zertifizierungsfähigkeiten bauen müssen. Die nächsten Indikatoren sind die nationalen Startdaten, unabhängige Sicherheitsprüfungen, die Anzahl der beteiligten öffentlichen und privaten Dienstleistungen und ob Benutzer unnötige Datenanfragen ablehnen können. Eine erfolgreiche Durchführung würde die Verwaltungsbarrieren innerhalb des Binnenmarkts reduzieren; ernste Sicherheitsfehler könnten das Vertrauen in einen zentralen Bestandteil der europäischen digitalen Strategie untergraben.