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Die Europäische Zentralbank erhöht die Zinssätze auf 2,5 Prozent

Die erneuerte Energieverzerrung aus dem Irankrieg hat die EZB in Richtung engerer Politik gedreht, auch wenn höhere Kreditkosten das europäische Wachstum bedrohen.

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Ein zweiter Anstieg in diesem Jahr

Die Europäische Zentralbank hat ihre Hauptzinssätze um einen Quartalprozentsatzpunkt von 2,25% auf 2,5% erhöht, ihre höchste Rate seit März 2025. Die Bewegung wurde erwartet, aber die Bank warnt, dass die Inflationsdruck länger dauern kann als zuvor unbesetzte Investoren erwartet. Die Entscheidung stärkt die Kreditbedingungen in den 21 Ländern, die das Euro verwenden, und markiert die zweite Zinssatzsteigerung der EZB im Jahr 2026.

Die unmittelbare Sorge ist Energie. Der erneute Konflikt, der die Vereinigten Staaten und den Iran beinhaltet, hat die Schifffahrt im Golf unterbrochen und die Öl- und Gaspreise höher gezogen. Brent Rohstoff bewegte sich über $105 pro Barrel um die Entscheidung, während der Hauptkontinentale europäische Gasvertrag 80 € pro Megawatt Stunde überschritten. Höhere Treibstoff- und Heizkosten können sich durch Fracht, Herstellung, Lebensmittelproduktion und Dienstleistungen verbreiten, wodurch der ursprüngliche Energie-Schock für die Geldpolitik schwieriger wird.

Inflation gegen Wachstum

Die EZB hat ihre Prognose für die durchschnittliche Inflation in der Eurozone im Jahr 2026 auf 3 Prozent erhöht, über ihr Ziel von 2 Prozent hinaus. Gleichzeitig erhöhte es seine Wachstumsprognose leicht auf 0,9% von 0,8%, wobei die Wirtschaft höhere Kreditkosten absorbieren könnte. Diese Kombination gab den Politikern Raum, um zu handeln, aber es bleibt fragile: dauerhafte Energieinflation reduziert die Haushaltskaufkraft und erhöht die Kosten für Unternehmen, während Zinssätze steigen, die Hypotheken, Unternehmenslehen und Regierungsrefinanzierung teurer machen.

Die Banken hatten für dieses Dilemma Markt vorbereitet. In seiner politischen Erklärung im Juli sagte die EZB, dass die Energieerhöhung seit Beginn des Mittleren Ostkonflikts wahrscheinlich die Inflation bis in der ersten Hälfte von 2027 über dem Ziel hinaus halten würde. Es identifizierte auch erneute Versorgungsstörungen, niedrige Gasbestände und die Dauer des Schocks als zentrale Risiken sowohl für die Preise als auch für die wirtschaftliche Aktivität. Der September-Zunahme verwandelt diese frühere Warnung in eine konkrete politische Antwort.

Druck außerhalb der Eurozone

Die Bond-Marken zeigen, dass der Schock nicht auf die Politik der EZB beschränkt ist. Die britischen Staatsanleihkosten erreichten seit etwa zwei Jahrzehnten unsichtbare Ebenen, während die Erträge in den Vereinigten Staaten, Deutschland und Frankreich ebenfalls steigen. Investoren fordern eine größere Entschädigung, wo die Inflation weiterhin hoch bleibt und Regierungen mit großen Finanzierungsbedürfnissen konfrontiert sind. Diese Wechselwirkung zwischen Energiepreisen, Zentralbankenpolitik und öffentlicher Schulden ist der Grund, warum ein regionales Konflikt die Steuerwahl weit weg vom Golf schnell verändern kann.

Die EZB hat für ihre nächste Sitzung keinen festen Weg vorgeschlagen. Die zukünftigen Entscheidungen werden sich auf die Inflationsdaten, das Gehalts- und Preisverhalten, die wirtschaftliche Aktivität und die Dauer der Energieverletzung abhängen. Die wichtigsten Indikatoren sind daher die Erdöl- und Gasflüsse durch den Golf, die europäischen Lagerwerte, die inflation und die Beweise, dass sich höhere Kosten über die Energie hinaus verbreiten. Eine dauerhafte Erleichterung des Lieferdrucks könnte weitere Erhöhungen begrenzen; eine weitere Störung würde den Fall für strengere Politik stärken.