Ungarn will Ministerveto beenden, das homosexuelle Adoption effektiv blockiert
Premierminister Péter Magyar sagt, dass die Annahmeentscheidungen an Fachleute zurückkehren, was eine konkrete Umkehrung einer zentralen Viktor Orbán-Era-Beschränkung der LGBTQ-Rechte markiert.
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Regierung verpflichtet sich, das Adoptionssystem zu ändern
Die ungarische Regierung wird die Vorschriften ändern, die seit 2020 von homosexuellen und lesbischen Paaren verhindert haben, Kinder zu adoptieren, sagte Premierminister Péter Magyar am 12. September. Er sagte, dass professionelle Bewertungen, anstatt die politische Zustimmung eines Ministeres, bestimmen sollten, ob eine Adoption den Interessen eines Kindes dient. Die Regierung hat noch kein Gesetzgebungstext oder eine Umsetzungsschema veröffentlicht.
Vor dem Jahr 2020 ändert sich eine Person in einem gleichgeschlechtlichen Verhältnis als Individuum zu adoptieren, obwohl Ungarn die gleichgeschlechtliche Ehe nicht anerkannte. Das unter dem ehemaligen Premierminister Viktor Orbán angenommenes Gesetz verlangte dann, dass Einzelanwälte die Genehmigung vom für Familienangelegenheiten zuständigen Minister erhalten. In der Praxis berichtet Reuters, dass zusätzliche politische Gatteschütze ein wirksames Verbot für homosexuelle und lesbische Antragsteller beträgt.
Eine Pause mit der Orbán-Era
Ungarn hat Orbán nach 16 Jahren in der Macht in den Wahlen im April besiegt. Die Abschaffung des Ministeriums-Veto wäre eine der klarsten Aktionen seiner Regierung noch, um die ehemaligen Regierungsbeschränkungen auf LGBTQ-Mitglieder zu widerrufen. Orbáns Regierungen haben auch gesetzliche Geschlechteränderungen in offiziellen Dokumenten und begrenzte Zugang zu Materialien, die Homosexualität oder Geschlechterübergang darstellen, gestoppt und diese Maßnahmen als Kinderschutz dargestellt.
Die Ankündigung der Adoption ist enger als die allgemeine Anerkennung der Familiengleichheit. Ungarn erlaubt noch nicht gleichgeschlechtliche Ehe, obwohl es registrierte Zivilpartnerschaften anerkennt. Die verheißene Reform würde stattdessen eine Adoptionsstraße erneut öffnen, indem sie die Anforderung beseitigt, dass ein Politiker persönlich Anträge von Personen autorisiert, die außerhalb des Eheverhaltens adoptieren möchten.
EU-Rechtsdruck bleibt
Die Entscheidung liegt auch unter fortlaufender Prüfung durch die europäischen Institutionen. Im April hat der Gerichtshof der Europäischen Union entschieden, dass die Beschränkungen Ungarns auf den Zugang zu LGBTQ-bezogenen Inhalten das EU-Bereichrecht, die Grundrechte, die Datenschutzregeln und die grundlegenden Werte der Union verletzt haben. Dieser Urteil bezog sich eher auf den separaten Inhaltgesetz 2021 als auf den Adoptionsprozess, aber er stellte den breiteren Rechtsstreit um die LGBTQ-Politik der Orbán-Era fest.
Die nächste Prüfung ist, ob die Regierung ein Gesetzentwurf unterstellt und wie sie die professionelle Kontrolle der Adoptionsentscheidungen definiert. Details werden bedeuten: Die Entfernung der Ministeriale Genehmigung könnte die Hauptpolitische Barriere beseitigen, ohne dass die verheirateten gleichgeschlechtlichen Paare automatisch identisch behandelt werden, da Ungarn solche Ehe nicht anerkennt. Die Zeitplanung des Parlaments, die Kriterien, die den Kinderbetreuungspersonal gegeben werden, und die Reaktion konservativer Oppositionsparteien werden zeigen, wie weit Magyar die Reform erreicht.