Inflationsschock legt US, Großbritannien und Japan Zinssatzentscheidungen unter neuen Druck
Zentralbanken treten in eine entscheidende Politikwoche ein, da teure Energie, turbulente Anleihenmärkte und unterschiedliche interne Bedingungen ihre Entscheidungen komplizieren.
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Drei wichtige Entscheidungen in einer Woche
Die US-Federalreserve, die Bank of England und die Bank of Japan müssen die Zinsen in den nächsten sieben Tagen festlegen, da die erneute Inflationsdruck die Erwartungen wiederhergibt. Die Guardian berichtete am 13. September, dass alle drei Entscheidungen gegen die turbulenten Anleihenmärkte und die wirtschaftlichen Auswirkungen der hohen Energiepreise im Zusammenhang mit der Versorgungsstörung im Nahen Osten getroffen werden.
Die Bundesreserve steht politisch und preisprinzipisch vor
Die jährliche Inflation in den USA stand auf 3,4 Prozent in der letzten Veröffentlichung, die Politiker mit der Inflation über dem Ziel verlassen, als sie am Mittwoch Treffen nähern. Präsident Donald Trump hat weiterhin nach niedrigen Darlehenkosten verlangt, während der Anstieg der Ölpreise den wirtschaftlichen Fall für eine Einschränkung oder eine Zinserhöhung stärkt. Die Entscheidung wird daher sowohl die Bewertung der Fed der nachhaltigen Inflation als auch ihre operative Unabhängigkeit unter Präsidenten Kevin Warsh testen.
Großbritannien wird erwartet
Die Märkte und Ökonomen erwarten weitgehend, dass die Bank of England am Donnerstag ihre Politikrate auf 3,75 Prozent halten wird. Trotzdem hat sich die interne Debatte verändert: Drei von neun Mitgliedern des Monetärpolitikkomitees unterstützten einen Anstieg in der vorangegangenen Sitzung, und stärkeres Wirtschaftswachstum kann die Sorgen, dass die Inflation steigend bleibt, verstärken. Die Anleger haben die Anzahl der britischen Zinssätze erhöht, die sie im kommenden Jahr erwarten.
Japan kann sich in der Gegenteilrichtung bewegen
Die Bank of Japan erwartet am Freitag einen Quartalpunkt auf 1,25 Prozent zu steigern. Ein solcher Schritt würde die politische Rate auf ein unsichtbares Niveau für mehr als drei Jahrzehnte bringen und die jüngste Erholung des Yen verstärken. Japans erwartete Anstieg steht im Gegensatz zu dem Druck auf die US- und britischen Politiker, um die verlangsamen Nachfrage gegen einen erneuten Außenpreisschock zu balancieren.
Energie ist der gemeinsame Übertragungskanal
Die Europäische Kommission hat getrennt dokumentiert, wie eine längere Krise im Nahen Osten durch Inflation, Vertrauen, Investitionen und öffentliche Finanzen höhere Öl- und Gaspreise aufbringen kann. Seine Modellierung zeigt, dass die Inflationswirkung überwältigend durch Energiekosten geleitet wird. Das Ölbericht der Kommission vom 10. September liefert auch einen aktuellen offiziellen Rekord der Ölpreise in den EU-Mitgliedstaaten, der den Preiskanal der Haushalte und Unternehmen zeigt.
Welche Märkte und Regierungen sehen
Die wichtigsten Signale werden die Abstimmungen, die Richtlinien und die Beschreibungen davon sein, wie lange die Beamten den Energie-Schock erwartet. Die Währungsmärkte werden sich auf den Yen konzentrieren, während Anleiheninvestoren testen, ob Regierungen und Zentralbanken Inflation enthalten können, ohne das Wachstum stark zu schwächen. Dies sind geplante Geldpolitik-Beschlüsse anstatt eine angekündigte militärische Aktion oder ein Waffenstillstand, so dass die Geschichte keine Alarme trägt.