Israel öffnet seine erste Einwohnerambassade in Slowenien, während Proteste in Ljubljana stattfinden
Die diplomatische Eröffnung formalisiert die schnelle Rückkehr von Ljubljana nach Israel unter Premierminister Janez Janša und zeigt eine scharfe innere Trennung über Gaza und die besetzte Westküste.
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Eine neue diplomatische Mission
Israel öffnete am 9. September seine erste Wohnsitzambassade in Slowenien, wobei Außenminister Gideon Sa’ar für die Eröffnung nach Ljubljana reist. Der slowenische Außenminister Tone Kajzer nahm an der Zeremonie teil, die eine Beziehung, die zuvor durch die israelische Botschaft in Wien verwaltet wurde, in eine dauerhafte diplomatische Anwesenheit verwandelte. Die beiden Regierungen präsentierten auch die Eröffnung als Plattform für eine breitere Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Kultur, Jugendprogramme und Wirtschaft.
Die Zeremonie wurde begleitet von einer großen pro-Palästinensischen Demonstration in der Nähe der neuen Mission. Demonstranten forderten, die Botschaft zu schließen und kritisierten die erneute politische und wirtschaftliche Beteiligung Slowens mit Israel. Die Berichte und Bilder von Al Jazeera zeigten eine schwer politisierte Rally mit palästinensischen Flaggen. Die Konten unterscheiden sich auf der genauen Umkehr, so dass die defensivste Beschreibung ist, dass Tausende teilnahmen, ohne eine genaue Zahl zu zählen.
Slowenien ändert Richtung
Die Eröffnung trägt ungewöhnliche politische Gewicht, weil sie eine schnelle Umkehr unter Premierminister Janez Janša folgt. Die ehemalige Zentrale linksregierung erkannte Palästina, beschränkte die Einfuhren, die mit israelischen Siedlungen verbunden sind, legte ein Waffenembargo auf und blockierte mehrere hochrangige israelische Beamte. Die Janša-Administration hat diese Maßnahmen entfernt oder umgekehrt und argumentiert, dass sie eine pragmatische Außenpolitik wiederherstellen und bilaterale Beziehungen reparieren.
Israel hat seine Entscheidung, die Botschaft in Ljubljana im Juni zu gründen, öffentlich angekündigt. Ein Newsletter des israelischen Außenministeriums beschreibt es als die erste Botschaft des Landes in Slowenien und sagt, dass die slowenische Regierung versprochen hatte, ihre schnelle Öffnung zu erleichtern. Dieser offizielle Aufzeichnung stellt den diplomatischen Plan und sein vorgesehener Umfang unabhängig fest, während die Nachrichtenabschrift im September feststellt, dass die Mission tatsächlich geöffnet wurde und dass Proteste stattgefunden haben.
Was kommt nach
Die Botschaft gibt Israel einen stärkeren institutionellen Fußball innerhalb eines EU-Mitgliedstaats, ebenso wie mehrere europäische Regierungen die Politik gegenüber israelischen Siedlungen in der besetzten Westbank stärken. Die Aufmerksamkeit wird sich nun auf die Frage wenden, ob Ljubljana seine Stimmen ändert oder Verhandlungspositionen in Brüssel verändert, wie schnell die neue Mission wirtschaftliche und Sicherheitsprogramme entwickelt und ob Oppositionsparteien die öffentliche Kritik in parlamentarische Druck auf die Janša-Regierung übersetzen können.