Lagarde verweigert Mélenchons Vorschlag, die französische Schulden der Zentralbank zu annullieren
Der Präsident der EZB sagt, dass der Plan mit den EU-Vertragsbeschränkungen kollidiert und die Souveränität in die bevorstehende Präsidentschaftskampagne Frankreichs erhöht.
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Die EZB setzt eine Verträge auf
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank Christine Lagarde hat das Vorschlag des französischen Präsidentschaftskandidaten Jean-Luc Mélenchon abgelehnt, die Staatsschulden der Banque de France zu widerrufen. Nach dem politischen Treffen der EZB am 10. September beschrieb Lagarde die Idee als nicht mit den Verträgen der Europäischen Union vereinbar. Mélenchon hat vorgeschlagen, den Teil des französischen Schuldes durch das Zentralbanksystem zu beseitigen, das Euronews auf etwa 18 Prozent des Gesamtums stellt.
Die Intervention verwandelt eine ältere Kampagnenvorschlag in eine aktuelle institutionelle Konfrontation. Mélenchon erneuert den Plan im August, als Frankreich in Richtung seiner Präsidentschaftswahl im April 2027 bewegt. Die zentrale Frage ist nicht einfach, ob die Abschreibung der Wertpapiere die Kapitalschuldenkassen reduzieren würde. Es ist, ob eine nationale Regierung eine Eurozone-Zentralbank veranlasst, diese Verluste zu absorbieren, ohne die gesetzliche Grenze zwischen Steuerentscheidungen und Geldfinanzierung zu verletzen.
Warum Artikel 123 wichtig ist
Artikel 123 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union verbietet der EZB und den nationalen Zentralbanken, Regierungen Kreditanlagen zu liefern und ihre Schuldeninstrumente direkt zu erwerben. Der Vertragstext beschreibt nicht ausdrücklich jedes mögliche Aufhebungs-Szenario, aber die Bestimmung soll die Regierungen davon abhalten, sich durch Zentralbank-Münzen zu finanzieren. Lagarde's Position ist, dass die Löschung der Holdings diese Grenze überschreiten würde.
Der Streit kommt, während Frankreich bereits unter verstärktem EU-Finanzüberwachung steht. Die EU-Mitgliedstaaten sollten die Defizite unter 3% des BIP und die Schulden unter 60%, während Frankreich in einem Überdefizitverfahren bleibt. Dieser Kontext erklärt, warum das Vorschlag außerhalb der französischen Wahlpolitik bedeutsam ist: Jede einseitige Versuch, die Zentralbankenvermögenswerte zu verändern, könnte das gemeinsame rechtliche und institutionelle Rahmen, das den Euro unterstützt, testen.
Kampagnen Folgen
Mélenchons Vorschlag kann sich auf Wähler wenden, die die Schuldenkosten als Einschränkung der öffentlichen Investitionen und der sozialen Ausgaben sehen. Seine Gegner argumentieren, dass die Aufhebung das Vertrauen in die französischen Verpflichtungen und die Unabhängigkeit der Zentralbank schädigen würde. Die unmittelbaren Überwachungspunkte sind, ob Mélenchon einen rechtlich detaillierten Mechanismus entwickelt, ob andere Kandidaten konkurrierende Schuldenpläne annehmen und ob die Frage an die europäischen Gerichte oder Institutionen geht. Die EZB hat die Vorschläge als Verträge, nicht nur als nationale Haushaltswahl angesehen.