Litauen entzieht zwei russische Autoren aus dem Minderheitsschulprogramm, berichtet Meduza
Die Veränderung stellt Fragen über die Literaturwahl und die Bildung der Minderheiten auf.
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Das Litauische Bildungsministerium hat die Werke von Mikhail Lomonosov und Gavriil Derzhavin aus dem neunten russischen Minoritätsprach- und Literaturunterricht entfernt, berichtet Meduza am 7. September, die Litauisch-Sender LRT zitiert. Die angegebenen Entscheidung bezieht sich auf bestimmte Autoren innerhalb eines Schulkurses, anstatt ein allgemeines Verbot der russischen Literatur zu erlassen.
Die Auswahl bleibt bestritten
Nach Meduza hatte Ministerpräsident Mindaugas Sinkevičius gegen die Feier des russischen Imperials von Lomonosov widersprochen und vorgeschlagen, den ukrainischen Schriftsteller Taras Shevchenko hinzuzufügen. Das Ministerium sagte, dass die Ergänzung weitere Analyse erforderte. Der Bericht bestätigte nicht, warum Derzhavin entfernt wurde. Das lässt sowohl die Erklärung für eine Ausschluss als auch die vorgeschlagene Ersatzlösung ungelöst.
Die praktische Frage ist, wie eine überarbeitete Leseliste den Schülern dienen wird. Die Entfernung eines Autors und die Wahl des Ersatzmaterials erfordert unterschiedliche Urteile: Einer kümmert sich um die Eignung bestehender Texte, der andere kümmert zich um, was die Schüler stattdessen lernen sollten. Eine nützliche Bewertung würde die ausgewählten Werke prüfen, Lehrleitungen und geplante Bildungszahlen zusammen.
Eine getrennte Bewertung der internationalen Rechte
Die entsprechende institutionelle Hintergründe stammt aus dem UN-Kommittum für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. In einem Nachfolgerbrief vom 12. März begrüßte sie die Annahme der Litauens Gesetzgebung zum Schutz der nationalen Minderheiten, einschließlich Bestimmungen zur Vertretung. Es gab jedoch fest, dass die bereitgestellten Informationen nicht ausreichen, um zu beurteilen, wie Minderheitssprachenrechte gemeinsam mit bestehenden Staatssprachenvorschriften öffentlich ausübt werden könnten.
Der Ausschuss suchte auch nach vollständiger Beweise über Maßnahmen zum Schutz der Sprache, Religion, Kultur und Identität der Minderheiten. Ihre Bewertung war ein Informationsfehler, nicht ein Ergebnis über diese September-Lernplan-entscheidung. Der Brief übernimmt die angekündigten Entfernung und kann nicht feststellen, ob eine literarische Ausschluss die Verpflichtungen Litauen erfüllt. Es identifiziert jedoch die breiteren Standards, gegen die politische Auswirkungen prüfen lohnen.
Was würde die Konsequenzen klarstellen
Die nächste nützliche Beweise wäre das überprüfte Sylabus und eine Erklärung der Kriterien, die für Autoren angewendet wurden. Diese Dokumente würden dazu beitragen, Änderungen im literarischen Inhalt von Änderungen in Zugang zu Minderheitssprachenbildung zu unterscheiden. Auch die Frage der Einbeziehung von Shevchenko bleibt in der Berichterstattung offen. Der größere Bedeutung der Entscheidung sollte derzeit durch ihre Umsetzung und die Bildungswirkungen beurteilt werden; die verfügbaren Beweise stellen keine diplomatische Konfrontation, eine internationale Rechtsentscheidung oder ein breiteres Verbot fest.