Macron und Carney planen ein Treffen in Saint-Pierre-and-Miquelon, das sich auf Sicherheit und Energie im Nordatlantischen Osten konzentriert.
Frankreich nutzt eine seltene Präsidentschaftsbesuch in sein Nordatlantisches Territorium, um die Meeres-Sovereinheit, die polare Zusammenarbeit und die Energiebeziehungen mit Kanada zu stärken, da die europäischen Versorgungswege erneut Druck ausgesetzt sind.
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Ein kleiner Archipel wird zu einem strategischen Stadium
Der französische Präsident Emmanuel Macron reist nach Saint-Pierre-and-Miquelon, um den kanadischen Premierminister Mark Carney zu treffen, berichtet Euronews am 19. September. Der Besuch soll die Zukunft der französischen Außengemeinschaft, der maritimen Souveränität, der Nordatlantischen Sicherheit und der praktischen Zusammenarbeit mit Ottawa besprechen. Es wird das erste offizielle Besuch eines kanadischen Ministerpräsidenten am Archipel sein.
Das Territorium befindet sich in der Nähe von Newfoundland und Labrador und gibt Frankreich eine Atlantische Präsenz, eine exklusive Wirtschaftszone und einen dauerhaften Schiffspiegel über das Patronenschiff Fulmar. Euronews berichtet, dass Paris auch das Territorium als Grundlage für die polare Zusammenarbeit einsetzen will, die Kanada, Dänemark und Grünland beinhaltet. Die Agenda spiegelt einen breiteren europäischen Bemühungen dar, den Arktis und den Nordatlantischen als verbundene Sicherheitsräume und nicht als periphere Geographie zu behandeln.
Macron-Büro sagte, dass die Reise die Präsenz Frankreichs über fünf Ozeane und die digitalen Kabel, Raumaktivität und Investitionen unterstreichen würde. Das sind nicht nur symbolische Themen. Kommunikationsverbindungen und die maritime Infrastruktur werden zunehmend als strategische Vermögenswerte behandelt, während die Ersatzung des Fulmar und der demografischen Rückgang des Territoriums praktische Einschränkungen für die Ambitionen Frankreichs schaffen.
Energie ist Teil der diplomatischen Berechnung
Die Élysée bestätigte separat, dass Macron in Saint-Pierre-and-Miquelon Carney treffen will, um den kommerziellen Austausch von Ölprodukten und Liquidgas zu stärken. Die Erklärung legte die Treffen in einen breiteren Anstrengung, alternative Energiewege zu sichern, da die Störungen rund um den Hormuz-Street und Bab al-Mandab den Druck auf die europäischen Märkte erhöhen.
Der Besuch ist daher sowohl lokaler als auch geopolitischer. Saint-Pierre-and-Miquelon steht vor dem Abstieg der Bevölkerung, den langfristigen Auswirkungen des Zusammenbruchs der Kogfischerei und einem Umzugsprojekt, der auf den Anstieg der Meeresspiegel reagiert. Gleichzeitig möchte Paris, dass das Territorium die breitere Zusammenarbeit mit Ottawa und den nördlichen europäischen Partnern unterstützt. Die nächste Maßnahme des Erfolgs wird sein, ob der Treffen konkrete Meeres-, Kabel-, Weltraum- oder Energieprojekte produziert, anstatt nur eine Aussage politischer Solidarität.