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Marokko verweigert offiziell die Beteiligung an der Migration in Ceuta

Die Ablehnung von Rabat schärft einen Streit mit spanischen Oppositionsparteien, da die EU-Fonds Grenzmanagement und Tausende in der Enklave bleiben.

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Rabat verweigert die Anklage

Das marokkanische Außenministerium hat formell verweigert, dass Rabat die Massenbewegung von Migranten in Ceuta organisiert oder erleichtert hat, die spanische Enklave an der Nordafrikanischen Küste. Reuters und Al Jazeera berichteten am 10. September über die Erklärung. Das Ministerium sagte, dass die verfügbaren Fakten und offizielle Berichte nicht die Marokkaner beteiligung bestätigen und sich gegen Marokko in den spanischen politischen Wettbewerben widersprechen.

Mehr als 70.000 Menschen überqueren Marokko am 30. und 31. Juli, laut den beiden Berichten. Die meisten kamen später zurück, aber die lokalen Behörden sagen, dass Tausende bleiben, einschließlich unbegleiteten Minderjährigen, die in Makhift Wohnungen oder öffentlichen Räumen leben. Al Jazeera berichtet, dass nach Angaben lokaler Beamten und Zivilorganisationen mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen sind, während der ständige Druck in Ceuta häufige Proteste verursacht hat.

Der politische Streit betrifft die Verantwortung. Spanische Oppositionsparteien haben Marokko beschuldigt, die Kreuzung zu erleichtern oder zu organisieren. Rabat widerspricht, dass er sich verpflichtet hatte, Menschen ohne das Recht auf Aufenthalt zurückzuziehen und fragte, warum die Rückkehr, einschließlich geschützten Verfahren für Minderjährige, nicht schneller geführt hatte. Spaniens dezentrale Geheimdienst beschrieb die marokkanischen Behörden als wahrscheinlich nicht aktiv die Bewegung fördern, aber potentiell vernachlässigt oder passiv.

Kooperation bleibt trotz Verzweiflung

Die Weigerung entgibt eine Beziehung, die eng operative Zusammenarbeit mit ungelösten territorialen Spannungen verbindet. Marokko erkennt die spanische Souveränität über Ceuta oder Melilla nicht an. Madrid hat beide Enklaven jedoch als nicht verhandeltes spanisches Territorium behandelt. Die Beziehungen wurden verbessert, nachdem Premierminister Pedro Sánchez das autonome Vorschlag Marokkos für den Westsahara im Jahr 2022 unterstützte, um die Zusammenarbeit auf Migration, Sicherheit und Handel zu erweitern.

Die EU-Kommission hat die Anklagen gegen Rabat vermieden. In einer Berichterstattung vom 3. September erklärte es, dass die spanischen Behörden Marokko als wichtiger strategischer Partner gegen den Migrantenhandel untersuchen und beschreiben. Am 9. September gewährte die Kommission Spanien 114,7 Millionen Euro für Grenzüberwachung, Empfangskapazität, Migrantenbehandlung und rechtmäßige Rückkehr, während Frontex, Europol und die EU-Asylagentur mobilisiert wurden.

Das Folgende hängt von der Untersuchung von Spanien ab, der Umsetzung einzelner Rückkehrverfahren und der Behandlung von unbegleiteten Kindern. Eine tatsächliche Erkenntnis, dass die marokkanischen Behörden den Übergang absichtlich erlauben, würde eine zentrale EU-Migrationspartnerschaft schädigen. Eine Abwesenheit solcher Beweise würde die Aufmerksamkeit auf operative Fehler, Desinformation und die innere Handlung der humanitären Nachfolge von Spanien wenden. Bis die Untersuchung abgeschlossen ist, müssen die Weigerung und die Anklagen eindeutig getrennt bleiben.