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Qatar fordert internationale Maßnahmen, um Bab el-Mandeb offen zu halten

Doha warnt, dass eine Störung am Roten Meer-Gatei die Krise des Hormuz-Streits zusammenbringen würde, da Houthi-Soldaten Positionen entlang der Jemen Küste konsolidieren.

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Doha erhöht Alarm über einen zweiten Schockpunkt

Katar fordert koordinierte internationale Maßnahmen, um den Bab-El-Mandeb-Streit offen zu halten, und warnt, dass die Störung dort den wirtschaftlichen und Sicherheitsschock ausmachen würde, der bereits die Schifffahrt durch den Hormuz-Streit beeinflusst. Der Kommunikationsdirektor des Außenministeriums, Ibrahim bin Sultan Al Hashmi, ließ die Botschaft auf einer Briefereinbarung am 15. September in Doha, die Verhandlungen und regionale Zusammenarbeit als die einzige nachhaltige Route zum Schutz der Navigation präsentiert.

Die Intervention folgte den territorialen Gewinn der iranisch unterstützten Houthi-Bewegung des Jemen rund um das südliche Roten Meer. Euronews berichtet, dass die Houthi-Soldaten die größeren und kleineren Hanish-Inseln erobert haben, nachdem die von der Regierung angeschlossenen Einheiten zurückgezogen wurden. Diese Gewinne folgten der Besetzung der Gruppe von Mocha und Perim Island, die sie in einer stärkeren Position um den engen Eingang, der den Golf von Aden mit dem Roten Meer verbindet, legte.

Warum die Wasserversorgung wichtig ist

Bab el-Mandeb ist eine kritische Verbindung in der Route zwischen Asien und Europa über das Roten Meer und den Suezkanal. Schiffe, die es vermeiden, müssen in der Regel rund um Südafrika reisen, hinzufügen Entfernung, Zeit, Kraftstoffkosten und Druck auf die Frachtkapazität. Seine Bedeutung ist weiter gestiegen, weil die Hormuz-Beschwemmung bereits eine weitere zentrale Route für den Öl- und Gasexport des Golfs beschränkt hat.

Saudi-Arabien östlich-westliche Pipeline kann Rohstoff von Produktionsregionen zu Roten Meer Häfen übertragen und damit Hormuz übertragen. Diese Alternative ist jedoch unvollständig, weil Tanker, die südlich von diesen Häfen fliegen, immer noch durch Bab el-Mandeb durchlaufen. Die Houthi-Angriffe auf die saudische Infrastruktur und die erklärten Einschränkungen der Gruppe auf die Saudis-Schifffahrt haben daher die Schiffe im Kampffeld des Jemen direkt mit der internationalen Energiesicherheit verbunden.

Diplomatie unter wachsender Druck

Eine britische Erklärung an den UN-Sicherheitsrat am selben Tag bestätigte unabhängig die größere Eskalation. Das Vereinigte Königreich sagte, die Houthi-Operationen innerhalb des Jemen, Angriffe auf Saudi-Arabien und Bemühungen zur Konsolidierung der Kontrolle entlang der Roten See bedrohen internationale Schiffe und behindern humanitäre Zugang. Es forderte auch, dass Angriffe aufhören, festgenommenes Personal freigelassen werden und der UN-führte Friedensprozess wieder aufzuhalten.

Katars Erklärung hat kein neues Maritime Abkommen angekündigt, und es gibt keine bestätigte Schließung von Bab el-Mandeb. Es ist eine diplomatische Warnung über ein rasch verschlechterendes Risiko, nicht ein Beweis, dass die Wasserwege blockiert wurden. Die nächsten Indikatoren werden sein, ob die regionalen Regierungen die Navigationsgespräche wiederhergestellt haben, ob die kommerziellen Träger die Routen ändern, und ob die Houthi-Truppen versuchen, ihre neuen Küstenpositionen in stärkere Kontrolle über Passagierfahrzeuge zu übersetzen.