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Syrien: Fünf ehemalige Offiziere der Assad-Era wegen angeblicher Angriffe auf Zivilisten festgenommen

Die syrischen Behörden haben fünf ehemalige Offiziere verhaftet, die wegen der Beteiligung an Zivilstreiken beschuldigt wurden, und eine neue Verantwortungstest für die Übergabe des Landes nach Assad eröffnet haben.

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Verhaftungen in Damaskus bekannt gegeben

Die syrischen Behörden haben fünf ehemalige Offiziere aus dem Sicherheitsapparat von Bashar al-Assad wegen angeblicher Beteiligung an Angriffen auf Zivilisten festgenommen, berichtete Al Jazeera am 18. September. Die Festnahmen sind signifikant, weil sie die öffentliche Verpflichtung der post-Assad-Regierungen mit der Verantwortung mit einer konkreten Gesetzesverfolgungsoperation verbinden. Die verfügbare Berichterstattung identifiziert den Angeklagten als ehemalige Offiziere und beschreibt die Anschuldigungen als Angaben gegen Zivilisten, aber es stellt keine endgültige Schuld oder das Ergebnis jeglicher Verhandlungen fest.

Der Fall kommt, während die syrischen Übergangsbehörden versuchen, staatliche Institutionen nach dem Fall der Assad-Regierung wieder aufzubauen. Die Verfolgung von ehemaligen Beamten kann Opfer und Gemeinden sicherstellen, dass schwere Missbrauchs nicht ignoriert werden. Es kann auch politische Spannungen verschärfen, wenn Verhaftungen als kollektive Strafe, selektiver Gerechtigkeit oder eine Kampagne gegen eine Gemeinschaft wahrgenommen werden. Die Glaubwürdigkeit des Verfahrens hängt von Beweisen, Justizunabhängigkeit, Zugang zu Rat und Schutz von Zeugen ab.

Ein größeres Übergangsproblem

Das UN-Department für politische Angelegenheiten sagte am 17. September, dass Syrien in seiner politischen Übergang wichtige Fortschritte gemacht hat, aber immer noch verantwortungsvolle Institutionen, größere Beteiligung, geschützte Zivilräume und glaubwürdige Übergangsrechte benötigt. Diese Bewertung stellt den institutionellen Kontext für die Festnahmen bereit: Die Verantwortung ist nicht nur eine Frage einzelner Verfolgungen, sondern auch eine Prüfung davon, ob der neue Staat nach Jahren Unstrafe das Gesetz konsequent anwenden kann.

Die Behörden haben ein schwieriges Gleichgewicht. Untersuchungen in den ehemaligen Regime-Mitarbeitern können dazu beitragen, Verbrechen zu dokumentieren und Verantwortung zu etablieren, aber dringende Verfolgungen könnten die Legitimität untergraben, die der Übergang aufbauen will. Die syrischen Partnern sind daher wahrscheinlich zu beobachten, ob der Fall durch gewöhnliche Gerichte fortgesetzt wird, ob die Anklagen öffentlich angegeben sind und ob die Ermittler die Verantwortung für die Kommando von einer nicht unterstützten Verbindung mit dem ehemaligen Regime unterscheiden.

Was passiert dann weiter

Die nächsten Meilensteine sind formelle Anklagen, Gerichtsverhandlungen und die Veröffentlichung von Beweisen, die die Anklagen unterstützen. Internationale Beobachter werden auch nach parallelen Maßnahmen gegen Missbrauch durch andere bewaffnete Akteure suchen, da eine glaubwürdige Übergang nicht auf der Gerechtigkeit des Siegers beruhen kann. Zurzeit ist die bestätigte Entwicklung die Gefangeneraktion selbst und der Versuch der Regierung, sie als Verantwortung für zivile Schäden zu entfalten. Es ist zu früh, um zu schließen, dass Syrien ein nachhaltiges System der Übergangsrechtschaft eingerichtet hat.