Ukrainischer Geheimdirektor warnt: Russland könnte bis 2028 einen Krieg aufhalten
Die Bewertung weist auf einen langen Konflikt hin, trotz wirtschaftlicher Spannung, da die europäischen Sanktionen weiterhin die Finanzierung und Energieerträge Moskau zielen.
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Russland kann die Ressourcen aufrechterhalten, um bis 2027 und 2028 trotz einer geschwächten Wirtschaft weiterhin gegen die Ukraine zu kämpfen, sagte der ukrainische Militärintelligence-Chef Oleh Ivashchenko in einem Interview mit der Kyiv-Independent am 7. September. Die Bewertung beschreibt eine mögliche Fähigkeit, den Konflikt zu unterstützen, anstatt eine Vorhersage, wann er endet.
Ivashchenko identifizierte Arbeitsschwankungen, ein wachsendes Bundesbudgetdefizit und eine Verschlechterung des Bankensystems als Druck auf Russland. Seine Warnung trennt jedoch wirtschaftliche Schäden von einer Unfähigkeit, militärische Operationen zu finanzieren. Die Bewertung wird der ukrainischen Geheimdienstführer zugeschrieben; die verfügbaren Beweise bestimmen nicht unabhängig, wie lange Moskau seine gegenwärtigen Kriegsstrengungen aufrechterhalten kann.
Sanktionen zielen auf die Mittel, um weiter zu kämpfen
Offizielle Dokumente der Europäischen Union stellen die breitere Kampagne zur Einschränkung dieser Ressourcen fest. Am 23. Juli hat der Rat sein 21. Sanktionspaket angenommen, mit dem die Beschränkungen über Finanzdienstleistungen, Energie und Militärversorgungsketten erweitert werden. Zu den Maßnahmen gehörte ein Transaktionsverbot, das 33 weitere russische Kredit- und Finanzinstitute abdeckt und strengere Exportbeschränkungen auf Doppelverbrauchs-Waren und Technologien für 51 weitere Einheiten erstreckt.
Das gleiche Paket unterbreitete die automatischen Anpassungen an den Ölpreis-Geschränkungen bis zum 15. Juli 2027 und fügte 41 Schiffe zu Einschränkungen hinzu, die die russische Schattenflotte zielen. Dies sind dokumentierte politische Maßnahmen, die darauf abzielen, Einnahmen zu reduzieren und den Zugang zu Dienstleistungen zu beschränken. Sie geben dem Geheimdienstwarnung einen relevanten Hintergrund, bekräftigen jedoch nicht unabhängig seine Schätzung der restlichen finanziellen Ausdauer Russlands.
Ein längerer Horizont für Druck und Diplomatie
Die Sanktionsframework ist bereits weit über dieses Herbst hinausgeht. In einer getrennten Entscheidung vom 25. Juni hat der Rat die wirtschaftlichen Beschränkungen bis zum 31. Juli 2027 verlängert. Diese Maßnahmen umfassen Handel, Finanzen, Energie und Doppel-Nutz-Technologie, einschließlich Beschränkungen auf maritime russische Rohstoffe und bestimmte Ölprodukte. Der Rat bekräftigte auch die Unterstützung für die Ukraine und seine Absicht, den Druck in der Suche nach bedeutenden Friedensverhandlungen zu erhöhen.
Die praktische Einwirkung ist eine Unterscheidung zwischen dem Schwächen einer Kriegswirtschaft und der Anforderung einer politischen Entscheidung, den Kampf aufzuhören. Das ist eine analytische Schlussfolgerung, nicht eine neue Intelligenzentdeckung. Die Entwicklungen, die zu beobachten sind, sind die Durchführung der bestehenden Beschränkungen, die anschließende offizielle Bewertung der russischen Ressourcen und konkrete Verhandlungsverpflichtungen. In den Warnungen oder in den Sanktionsdokumenten wird nicht festgelegt, dass ein Waffenstillstand vereinbart oder in Kraft getreten ist.