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Deutsche Reporter dokumentieren russische Rekrutierung durch eine falsche pro-Putin-Person

Die Untersuchung sagt, dass niedrige bezahlte Aufgaben in Richtung sensiblerer Aktivität vorangetrieben sind, was zeigt, wie fragmentierte Rekrutierung eine breitere Operation behindern kann.

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Ein hergestelltes Profil zieht Rekrutierungsangebote an

Die deutsche Journalistin Angelike Geray verbrachte Monate, um eine fiktive pro-Kremlinische Social-Media-Persönlichkeit zu betreiben, um zu testen, wie verdächtige russische Einflussnetze Menschen in Deutschland rekrutieren. Mit dem Namen Katya veröffentlichte sie Material, in dem sie Vladimir Putin lobte und sich als ein aspirierender pro-russischer Einflusser präsentierte. Nach der von Meduza zusammengeführten Untersuchung bieten die Kontakte ihr letztendlich bezahlte Aufgaben an.

Die angegebenen Aufgaben begannen mit offensichtlich mundanen Anfragen wie Fotografie, Sammlung eines Paket oder Erhalt einer SIM-Karte. Die zentrale Entdeckung der Untersuchung ist, dass die Arbeit mit der Zeit empfindlicher werden könnte, während einzelne Rekrute nur isolierte Stücke der breiteren Aktivität sahen. Zahlungen wurden angeboten in Bitcoin, die die übliche Finanzstraße begrenzt.

Ansprüche erfordern sorgfältige Anerkennung

Die Berichterstattung stellt nicht fest, dass jede Person, die sich dem unterdeckten Konto näherte, ein russischer Geheimdienstbeauftragter war. Auch nicht unabhängig beweist sie, dass jede Aufgabe von Moskau gerichtet wurde. Sein Wert liegt in der Dokumentation der Rekrutierungsansätze, die von einer absichtlich konstruierten Person erhalten wurden, und darin, wie verweigbar, compartmentalisierte Aufgaben potenziellen Vermittlern vorgestellt werden können.

Ein Kontakt, der im Bericht identifiziert wurde, war Jovica Jović, eine Figur in der pro-russischen politischen Szenen Deutschlands, die mit der Sahra Wagenknecht Alliance verbunden ist. Meduza sagte, dass er während eines Treffens mit Kenntnis der russischen Geheimdienste beteiligt war, aber später weigerte, an einer pro-russischen Kampagne teilzunehmen, als er unter der wahren Identität des Journalisten angegangen war.

Nachdem Geray enthüllt hat, dass Katya fiktiv war, erhielt sie eine bedrohliche Stimme-E-Mail, gemäß dem Konto. Die Bedrohung erhöht eine persönliche Sicherheitsdimension, aber ihre Sendung und institutionelle Verbindung wurden nicht öffentlich etabliert. Diese Unsicherheit ist wichtig: Die Untersuchung bietet Beweise für Ansätze und Belästigung, nicht eine vollständige Strafverteilung durch deutsche Staatsanwälte.

Teil einer größeren europäischen Sorge

Die Europäische Union hat getrennte Dokumentationen über die mit Russland verbundenen Sparphishing, soziale Engineering und Einflussaktivitäten, die die Mitgliedstaaten zielen, dokumentiert. Ein September-Cyber-Bericht beschreibt pro-russisch hergestellte Inhalte, die darauf abzielen, die deutschen Wähler vor den Staatswahlen zu trennen. Diese offizielle Bewertung bestätigt nicht den Einzelfall von Geray, aber es stellt die breitere Umgebung fest, in der die unterdeckte Operation stattgefunden hat.

Das nächste ist, ob die deutschen Behörden einen Fall öffnen, die Rekrutierten identifizieren oder die Zahlungen und Kommunikationen verfolgen. Bis dahin ist die stärkste verteidige Schlussfolgerung, dass die Journalistische Operation einen Rekrutierungsweg enthüllt hat, der mit anerkannten Hybrid-Taktiken konsistent ist. Es sollte nicht als Beweis dargestellt werden, dass alle Teilnehmer von der russischen Geheimdienste kontrolliert wurden.