USA verhindern palästinensischen Beamten, persönlich an der Generalversammlung der Vereinten Nationen teilzunehmen
Washington hat die Visumbeschränkungen für die palästinensische Behörde und die Palästinensischen Befreiungsorganisationen erweitert und Mahmoud Abbas verhindert, dass er an der jährlichen UN-Mittagung in New York teilnimmt, es sei denn, die Fernteilnahme ist erlaubt.
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Eine wiederkehrende diplomatische Barriere kommt zurück
Die Vereinigten Staaten haben erneut Einreisevisen für die palästinensische Behörde und für die Palästinensischen Befreiungsorganisation vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen verweigert, berichtete The Guardian am 17. September. Die Entscheidung umfasst den palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas und markiert das zweite Jahr im Verlauf, in dem die palästinenser Delegation verhindert wurde, für das Forum nach New York zu reisen.
Das Staatsministerium sagte, dass die palästinensischen Organisationen ihre Verpflichtungen nicht erfüllen konnten und sie wegen internationalen rechtlichen und diplomatischen Maßnahmen beschuldigen, die Washington der Verhandlungen untergraben glaubt. Die Guardian berichtete, dass die Abteilung auch die angebliche Glorifikation des Terrorismus erwähnt hat. Das sind die angegebenen Gründe der Verwaltung; sie sind keine unabhängigen Ergebnisse, die von der Berichterstattung selbst festgelegt werden.
Die palästinensische Behörde hat die Maßnahme als ungerecht und unvereinbar mit den Bemühungen zur Wiederherstellung des Vertrauens, zur Verbesserung der palästinenser-amerikanischen Beziehungen und zur Schaffung von Bedingungen für eine zweistattliche Lösung abgelehnt. Die Euronews berichtete separat die gleiche Entscheidung und sagte, dass palästinensische Beamte eine weitere Fernsehsendung von Abbas beabsichtigen. Der Widerspruch zwischen den Beschreibungen der beiden Regierungen betont, dass die Visa-entscheidung sowohl ein administrativer Akt als auch ein diplomatisches Signal ist.
Das UN-Forum wird zum nächsten Test
Das eigenes Außenhandbuch des Staatsministeriums bietet Hintergrund für die komplizierten Visumkategorien, die für palästinensische Beamte und Vertreter, die nach den Vereinten Nationen reisen, verwendet werden. Es unterscheidet zwischen der palästinensischen Behörde und PLO-Beamten, akkreditiertem UN-Missionspersonal und den verschiedenen Visumregeln, die für sie gelten können. Dieser Rahmen hilft zu erklären, warum die Beschränkungen höhere politische Figuren behindern können, während einige akkreditierte Missionsaktivitäten in New York betreiben.
Der unmittelbare nächste Schritt ist verfahrensmäßig: Die Generalversammlung wird erwartet, ob Abbas die Sitzung fern behandeln kann. Der Streit wird daher innerhalb der Vereinten Nationen fortgesetzt, auch wenn er physisch nicht teilnehmen kann. Die Entscheidung vertieft die Lücke zwischen Washington und den Regierungen, die eine größere palästinensische diplomatische Beteiligung unterstützen, in einem Moment, in dem die jährliche Debatte stark auf Anerkennung, Gaza und die Aussichten für ein zweistatiges Ergebnis konzentriert werden soll.